Historisches
Frontenhausen hat als Siedlung und als Marktgemeinde eine sehr bewegte Geschichte.
Seit 1386 mit den Marktrechten versehen, ist Frontenhausen heute ein zentraler Ort für das gesamte Mittlere Vilstal. Das einstige „Straßendorf“ ist ab 1945 kontinuierlich gewachsen.
Zur Geschichte: Auf Funden in der Umgebung kann man schließen, dass bereits vor 4000 Jahren in der Jungsteinzeit erste Siedlungen bestanden. Seit der Bronzezeit ist eine Besiedelung durch Funde belegt. Vage Hinweise um 800 deuten mit „Häuser des Franto“ auf die Ursprünge des Namens hin und erste urkundliche Erwähnung der Grafen von Frontenhausen findet sich um 1100. 1226 erlosch das Grafengeschlecht. 1423 wurde die Ringmauer fertiggestellt, deren Verlauf noch nachvollzogen werden kann und deren letztes der drei Tore 1903 abgebrochen wurde. In den fünfziger Jahren wurde der bedeutende Pfarrhof abgerissen, der zu der im Landshuter Stil gotischen, dann barockisierten und schließlich neugotisch abgewandelten Pfarrkirche gehörte.
→ aktuelle Chronik der Gemeinde
Die Wappenbeschreibung
In Blau ein silbernes Haus in perspektivischer Seitenansicht mit rotem Dach, darauf goldene Kugeln. - Das auf den Ortsnamen hinweisende Bild eines Hauses mit hohem Dach steht schon im ältesten Siegel aus dem frühen 15. Jahrhundert (Abdrucke seit 1491). In den Umschriften dieses und des zweiten Siegels (1524) fällt die Bezeichnung civitas für den Markt auf.
Publikationen

...herausgegeben von der Heimatkundlichen Interessengemeinschaft Mittleres Vilstal, sind über den Vorsitzenden Dr. Hans Mirtes (Eggergasse 12, 84160 Frontenhausen, Tel. 087 32 - 26 80) zu beziehen.
„Der Markt Frontenhausen im Mittleren Vilstal“, herausgegeben im Jahre 1986 anlässlich „600 Jahre Marktrechte“ und „Das Heimat-Jahrbuch“ sind auch im Rathaus erhältlich.
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